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Home-Recording

Ein Heimstudio kann am besten mit Computerrecording umgesetzt werden. Hier empfiehlt sich ein gut optimiertes Computersystem, ein dafür geeignetes Audio-Interface und ein passendes Mikrofon. Ein eigenes Tonstudio zuhause kann mittlerweile zu einem sehr günstigen Preis zusammengestellt werden. Dies ist nicht nur für Hobby-Toningenieure interessant, sondern für alle Musikerinnen und Musiker. Genauso geeignet ist es in einem Bandproberaum für Demoaufnahmen. Heutige handelsübliche PCs und Laptops sind aufgrund der aktuellen Prozessoren nicht nur für Spiele geeignet, sondern können mittlerweile auch komplexere Produktionen mit durchschnittlich 32 Spuren in Echtzeit berechnen. Allerdings sollte man sich nicht auf die OnBoard-Soundkarte verlassen, denn sie ist aus qualitativer Sicht nicht für Musikaufnahmen geeignet. Vor vielen Jahren waren noch große Studiokonsolen und Bandmaschinen für professionelle Aufnahmen notwendig. Heute erledigt das in der Regel ein handelsüblicher PC der vom Anfang einer Aufnahme bis zum Ende, dem Mastering, den Entstehungsprozess einer Musikproduktion begleitet.

Teil 2

Für den Kauf des restlichen Equipments sollte man zuerst genau überlegen welche Art von Musik man produzieren möchte. Dabei geht es weniger um den Musikstil, sondern mehr ob man allein aufnimmt oder beispielsweise eine Band. Denn davon hängt ab, wie viele Mikrofoneingänge man benötigt. Ein weiterer Punkt, der beachtet werden soll, ist das Gesamtbudget, welches man dafür zur Verfügung hat. Das teuerste Mikrofon nützt nichts, wenn dafür bei der Mikrofonvorstufe gespart wird. Genauso ist es wenn das hochwertigste Audiointerface mit 32 Kanälen lediglich für Podcasts/Sprachaufzeichnungen verwendet wird. Jedoch sollte beim Kauf immer darauf geachtet werden, dass die gekaufte Computertechnik und das sonstige Equipment nicht zu schnell überholt wird. Denn mit ersten brauchbaren realisierten Ergebnissen steigt auch meist der persönliche Ehrgeiz und somit die technischen Anforderungen. Sobald man den richtigen PC für das Heimstudio gefunden hat, wird ein Audio-Interface benötigt. Dieses Inteface wandelt das analoge Signal, welches vom Mikrofon oder dem Instrument kommt, in ein digitales Signal um, damit es der Computer verarbeiten kann. Jedoch benötigt die Umwandlung des Signales und das Senden zum Programm etwas Zeit und es entsteht eine kleine Verzögerung (wird auch als Latenz bezeichnet). Dies ist meist jedoch nur störend, wenn das Interface keinen Ausgang für direktes Monitoring hat. Nach dem Kauf des Audio-Interfaces benötigt man eine passende Software dazu, ohne die es nicht geht. Meist wird eine gängige Software (abgespeckte Version) beim Audio-Interface mitgeliefert.

Teil 3

Hat man sich nun für ein passendes Audio-Interface entschieden, kann die Raumakustik in Angriff genommen werden. Meist ist die Raumakustik die Schwachstelle, wenn man gut klingende Musikproduktionen aufnehmen möchte. Für das Heimstudio stehen meist kleine Wohn- oder Kellerräume zur Verfügung. Wenn es um das Thema Raumakustik geht, sind jedoch kleine Räume aufgrund ihrer Reflexionen ein schlechtes Beispiel. Diese Reflexionen können mit speziellen Absorber Matten reduziert werden. Als letzten wichtigen Punkt ist die Anschaffung des Mikrofones zu erwähnen. Typische Studiomikrofonarten sind Großmembran-Kondensatormikrofone welche es ab € 50,- bis zu 10.000,- zu kaufen gibt. Die günstigste Variante hat jedoch meist Klangeinbußen und ein Eigenrauschen.

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